Der IT-Channel hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Kunden erwarten nicht nur Software, sondern Lösungen, die ihre Prozesse verstehen und nachhaltig unterstützen. Diese Entwicklung stellt auch Anforderungen an ERP-Partnerprogramme.

Vom Vertrieb zum Lösungspartner

Klassische Partnerprogramme waren häufig vertriebsgetrieben. Der Fokus lag auf Lizenzverkauf und Implementierung. Heute steht die langfristige Zusammenarbeit im Vordergrund. Partner müssen in der Lage sein, komplexe Projekte zu begleiten und Kunden strategisch zu unterstützen. Das erfordert ein anderes Verständnis von Partnerschaft.

Komplexität moderner ERP-Projekte

ERP-Projekte sind heute deutlich anspruchsvoller als noch vor einigen Jahren. Sie umfassen Integration, Automatisierung und individuelle Anpassungen. Partner benötigen daher nicht nur technisches Wissen, sondern auch Branchenkompetenz und methodische Erfahrung.

Strukturierte Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor

Ein modernes Partnerprogramm definiert klare Rollen und Verantwortlichkeiten. Es schafft Transparenz in Projekten und ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit zwischen Partner und Hersteller.

Dazu gehören:

  • Klare Projektstrukturen und Eskalationswege
  • Unterstützung durch den Hersteller auf technischer Ebene
  • Gemeinsame Weiterentwicklung von Lösungen

Planungssicherheit und Nachhaltigkeit

Ein zentrales Ziel moderner Partnerprogramme ist Planungssicherheit. Partner müssen sich darauf verlassen können, dass Projekte stabil umgesetzt und langfristig weiterentwickelt werden können. Das betrifft insbesondere Themen wie Updates, Erweiterungen und Support.

Fazit

ERP-Partnerprogramme müssen sich vom klassischen Vertriebsmodell lösen und zu strukturierten, langfristigen Partnerschaften entwickeln. Nur so lassen sich komplexe Projekte erfolgreich umsetzen und nachhaltige Kundenlösungen schaffen.

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Datum 07. April 2026
Autor WOLFGANG BONNESS
Kategorie NEWSLETTER