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Die Schwelle zu einer größeren Welt

Moderne Softwaresysteme sind keine Insellösungen mehr. Der Datenaustausch mit anderen IT-Systemen ist nicht nur nötig, um eine saubere Funktionalität zu gewährleisten. Vernetzte Systeme sind die Grundvoraussetzung für automatisierte, domänenübergreifende Prozesse, die die Arbeitswelt immer mehr prägen. MD-Premium ist da keine Ausnahme. Das System tauscht Informationen mit einem breiten Spektrum an IT-Lösungen aus. Lagerdaten von Barcode-Scannern, Umsatzinformationen aus Registrierkassen, Zeiterfassungsdaten aus digitalen Stechuhren oder Datenaggregationen in BI- oder OLAP-Systeme sind nur ein paar Beispiele dafür, wie MD-Premium mit anderen Systemen Daten austauscht.

Das Webservice Application Framework (WSA) bietet mit seiner REST-API eine moderne und flexible Möglichkeit, elektronische Systeme auf Basis von Webservices anzubinden. Die REST-API erlaubt dabei kontrollierten Zugriff auf die gesamte Business-Logik von MD-Premium. Die Möglichkeiten des WSA gehen daher weit über die einer gewöhnlichen Datenschnittstelle hinaus. In der Tat nutzt der Multidata Web-Client die REST-Schnittstelle, um Daten abzurufen und das System zu steuern. Zusammen mit der für MD-Premium üblichen Erweiterbarkeit öffnet Ihnen das WSA schier unendliche Möglichkeiten der Integration und des Datenaustausches.

Nutzen Sie die Web-Interfaces von MD-Premium und erweitern Sie diese mit Ihren eigenen Anforderungen, ganz so, wie Sie es bereits vom Windows-Client gewohnt sind. Verbinden Sie externe Datenbanken, Analyseplattformen und elektronische Geräte oder Ähnliches mit MD-Premium, um den notwendigen Datenaustausch mit der Außenwelt zu gewährleisten. Binden Sie Teile der MD-Premium-Datenbank und Business-Logik in externe Webapplikationen und mobile Apps ein, um diese z.B. mit ERP-Funktionalität anzureichern.

Wenn Ihnen Datenaustausch und Integration ein großes Anliegen ist, haben Sie mit der REST-API des Webservice Application Frameworks alle Möglichkeiten zur Hand, MD-Premium in Ihre IT-Landschaft zu integrieren und zu einer wertvollen Datendrehscheibe für Ihre Firmenprozesse auszubauen.

REST-Schnittstelle

MD-Premium Rest-Schnittstelle MD-Premium Rest-Schnittstelle

REST ist ein weltweit standardisiertes Paradigma zum Erstellen und Implementieren digitaler Schnittstellen. Der große Vorteil von REST ist seine Einfachheit, im Vergleich zu anderen Methoden.

Nachdem REST weltweit anerkannt und benutzt wird, gibt es nicht nur eine unüberschaubare Anzahl an Softwareprodukten und Geräten, die diesen Standard beherrschen. Es mangelt auch nicht an Spezialisten mit den nötigen Fähigkeiten, eine Integration auf Basis dieses Standards durchzuführen. Und dank der Einfachheit und Klarheit gehen diese Integrationen auch schnell von der Hand.

Die REST-Schnittstelle von MD-Premium bietet dabei einen gesicherten Zugriff, nicht nur auf die Daten des Systems, sondern auch auf die gesamte Geschäftslogik. Die Integration findet daher nicht auf Datenebene, sondern auf der Applikationsebene statt, wodurch sich enorme Möglichkeiten ergeben, wie MD-Premium in Ihre IT- und Prozesslandschaft eingebettet werden kann.

Web-Client

MD-Premium Web-Client MD-Premium Web-Client

Moderne Benutzerkonzepte kommen an mobilen Applikationen nicht vorbei. Mit dem WSA erhalten Sie implizit eine komplette, webbasierte Benutzerschnittstelle zum Arbeiten mit MD-Premium. Dieser Web-Client ist weitestgehend featurekompatibel mit dem klassischen Windows-Client, bietet aber punktuell noch weitere Features, die aufgrund ihres mobilen Charakters im Windows-Client nicht implementiert werden können.

Der Web-Client basiert auf dem Angular-Framework und ist nach modernsten Designstandards gebaut worden. Er ist auf allen gängigen Plattformen und auf allen gängigen Browsern lauffähig. Und gemäß der allgegenwärtigen "Mobile First"-Doktrin selbstverständlich auch auf mobilen Endgeräten wie Tablets oder Smartphones.

Durch die Nutzung von sog. User- und Customer-Kontexten können Sie für jede Ressource in MD-Premium festlegen, ob diese nur für interne Benutzer sichtbar sein soll, oder auch im MD-Premium-Kundenportal angezeigt und von Kunden benutzt werden darf.

B2B Webshop

MD-Premium B2B Webshop MD-Premium B2B Webshop

eCommerce ist einer der größten Wachstumstreiber der globalen Wirtschaft und es gibt kaum noch einen Wirtschaftstreibenden, der keinen Webauftritt und keinen Webshop hat, um Waren und Dienstleistungen zu verkaufen.

MD-Premium WSA ist mit einem vollwertigen B2B-Webshop ausgestattet, der keine Wünsche an eine eCommerce-Plattform offen lässt. Der große Vorteil dieser Lösung ist die direkte Integration des Shops in das ERP-Modul. Während übliche Stand-alone-Lösungen mit Datensynchronisationen arbeiten, holt sich der WSA-Webshop die Daten direkt und in Echtzeit aus der ERP-Datenbank.

Somit ist sichergestellt, dass alle Daten, die dem Kunden im Webshop angezeigt werden, korrekt sind. Es ist sichergestellt, dass alle Nebenaspekte, die sich aus der Zusammensetzung einer Bestellung ergeben (z.B. Mindestmengenzuschlag), berücksichtigt werden. Es ist sichergestellt, dass die Informationen im Webshop und auf der späteren Rechnung kongruent sind und keine bösen Überraschungen entstehen.

Und durch den Einsatz des WSA-Webshops ersparen Sie sich ein zusätzliches Produkt, das mit hohen Finanzaufwänden an Ihr ERP-System angebunden werden muss.

Weitere Features


Die Produktmatrix zeigt sämtliche Funktionen von MD-Premium und welches Modul lizenziert werden muss, um die betreffende Funktionalität verwenden zu können.


Ihre Fragen - unsere Antworten

Das AFW ist die funktionale Basis von MD-Premium, wo die gesamte Geschäftslogik des Systems hinterlegt ist. Das WSA stellt eine universelle Schnittstelle zu anderen Systemen auf Basis Des REST-Standards zur Verfügung.

Das WSA ist ein eigenständiges Produkt und muss separat lizensiert werden

Ja, der Web-Client setzt auf das WSA auf

Sowohl, als auch. Das WSA ist die Basis für alle Web-basierten Features von MD-Premium (Web-Client, B2B-Webshop, WMS, Kundenportal), die primär von Endanwendern und Kunden benutzt werden. Gleichwohl bietet das WSA aber auch eine universelle REST-Schnittstelle, über die IT-Abteilungen Integrationen zu anderen Systemen herstellen können, und Entwickler eigenstände Erweiterungen des Systems (z.B. im Rahmen eines White Label-Projekts) einbauen können.

Über die REST-API können Sie prinzipiell auf alle Funktionen von MD-Premium zugreifen.

Die REST-Schnittstelle ermöglicht es, individuell zusammengestellte Authentifizierungsworkflows zu nutzten, die unterschiedliche Verfahren kombinieren (Webauthn, OTP, User/Passwort, Access Token…), um sich am System anzumelden. Für dedizierte API-Nutzer (Server-to-Server), wird typischerweise ein Secret-Verfahren (sehr langes Passwort) verwendet.

Nein. Die API-Dokumentation ist nicht öffentlich zugänglich und wird nur Kunden und Partnern zur Verfügung gestellt.

Ja, die API erlaubt prinzipiell jeglichen Zugriff auf das System. Es obliegt der jeweiligen Implementierung bzw. Rechtevergabe, welche Zugriffe tatsächlich erlaubt sind, und welche nicht.

Um auf die REST-API zugreifen zu können, muss ein entsprechender Benutzer im System definiert werden, der dann über das Rechtemanagement die benötigten Zugriffsrechte erhält.

Nein, so ein Mechanismus ist derzeit nicht vorgesehen. Nachdem ein Kunde die REST-API in aller Regel nicht öffentlich zugänglich macht, sondern nur in klar definierten Verbindungen mit vorab bekannten Nutzungsprofilen einsetzt, ist die Durchsetzung einer Fair-Use Policy typischerweise nicht nötig.

Die beiden Clients sind weitestgehend identisch in deren Features. Die größten Unterschiede ergeben sich im Aussehen, in der Bedienung, sowie aufgrund eines gewissen Streamlinings im Aufbau des Web-Clients (andere Anordnung der Funktionen, Straffung/Zusammenlegung von Menüpunkten).

Aufgrund der Möglichkeiten, mobile Anwendungen über den Web-Client zu realisieren, gibt es allerdings gewisse Funktionen, die nicht im Windows-Client dargestellt werden können (WMS, mobile Inventur, Dokumentenunterschrift). Und generell werden neue Entwicklungen zuerst am Web-Client umgesetzt und nur bei Bedarf auf den Windows-Client übertragen.

Das System unterstützt alle gängigen Browser, die den W3C-Standard ordnungsgemäß umsetzen. Das Betriebssystem spielt dabei keinerlei Rolle.

Der Web-Client basiert auf dem Angular-Framework von Google.

Ja. Der Web-Client lässt sich ähnlich über XML-Definitionsfiles konfigurieren und erweitern, wie das schon für den Windows-Client der Fall ist. Allerdings benötigt man zum Bearbeiten der XML-Ressourcen den Repository-Explorer, der im Moment nur für den Windows-Clients verfügbar ist.

Funktionen und Masken, die für den User-Kontext definiert wurden, laufen im Rahmen des MD-Premium Web-Clients und sind also für Systembenutzer vorgesehen. Der Customer-Kontext läuft im Rahmen des Kundenportals und ist speziell für Anwendungsfälle aus Kundensicht gedacht.

Der B2B-Webshop ist direkt in die ERP-Datenbank von MD-Premium integriert. Alle Daten, die im Webshop dargestellt werden, entsprechen dem aktuellen Datenstand des Systems bzw. werden mit der gleichen Methodik berechnet, wie das ERP dies auch tut, und sind daher kongruent.

Ja, der Webshop sieht bzw. berechnet die gleichen Daten, wie auch das ERP.

Ja, Artikelvarianten werden unterstützt.

Die Bestellhistorie ist derzeit über das Kundenportal einsehbar, nicht über den Webshop selbst.

Der Fokus des Webshops liegt auf B2B, bei dem man existierenden Kunden eine schnelle Methode ohne Schnick-Schnack bereitstellen möchte, Bestellungen im System zu hinterlegen. Für B2C-Einsätze müssten entsprechende Bezahlungsmethoden integriert werden, sowie ein bedeutend größerer Fokus auf Marketingmaßnahmen innerhalb des Webshops gelegt werden, was im Moment nicht geplant ist.

Das Design kann frei angepasst werden und wird typischerweise in Zusammenarbeit mit unserem Projektteam festgelegt.

Folgende Funktionen stehen standardmäßig zur Verfügung: Nutzerprofil (inkl. Newsletter-Verwaltung), Kunden-Stammdaten, Bestellhistorie, Service-Tickets, Buchung von Schulungen/Veranstaltungen, Dokumentenunterschrift.

Weitere Funktionen können auf individueller Basis über den Customer-Kontext freigeschaltet werden, wenn gewünscht.

Ja, das ist eine der Standard-Funktionen des Kundenportals.

Es kann für jeden Ansprechpartner, der für einen Kunden im System hinterlegt ist, ein separater Zugang eingerichtet werden. Außerdem kann festgelegt werden, welche Aktionen diese Person im Kundenportal ausführen darf.

Nein, native Apps sind im Moment nicht vorgesehen.

Folgende Workflows werden in Verbindung mit einem Android-basierten Scanner unterstützt: Artikelinformation, Lagerumbuchung, Warenübernahme, Lagerkommissionierung, Inventur.

Es muss eine Verbindung zum MD-Premium-Server bestehen. Ein Offline-Modus ist nicht verfügbar und im Moment auch nicht angedacht.

Jedes System, das den REST-Standard unterstützt, kann über das WSA angebunden werden.

Ja, solche Szenarien sind möglich.

Kunden und Partner, die den Wunsch haben, die REST-Schnittstelle in Eigenregie zu erweitern, erhalten von Multidata eine umfassende Einschulung in die Thematik.

Kunden erhalten bei jedem Produktupdate einen Newsletter mit den Release-Notes für die aktuelle Produktversion.

Die Authentifizierung erfolgt über frei wählbare Multi-Faktor-Verfahren (z. B. WebAuthn, OTP, Access Token usw.). MD-Premium verwendet übliche Transportverschlüsselungen, basierend auf TLS. Außerdem wurden Mechanismen in den Authentifizierungslayer eingebaut, die Man-in-the-middle-Attacken erschweren. Für noch höhere Sicherheit kann ein VPN verwendet werden, was aber eine Infrastrukturmaßnahme darstellt, die außerhalb von MD-Premium vorgenommen werden muss. MD-Premium selbst bietet keine End-to-End-Verschlüsselung an.

Das AFW-Framework selbst ermöglicht keine Einschränkungen auf Basis von IP-Adressen oder Netzwerken. Solche Einschränkungen müssen auf Systemebene (z. B. Firewall, IIS-Manager) eingerichtet werden.

Das System protokolliert alle Authentication-Vorgänge (Login/Failed Login/Logout) und speichert diese permanent im System. Welche Aktionen über einen konkreten API-Login aufgerufen werden, wird standardmäßig nicht mitprotokolliert. Es besteht die Möglichkeit, ein komplettes Logging auf Datenbank-Ebene zu aktivieren (z. B. für Debugging, Sicherheitsanalysen). Diese Maßnahme sollte aber aus Performance-Gründen nur in dringenden Ausnahmefällen und in Absprache mit Multidata ergriffen werden.