Flexibilität beim Einsatz von professioneller Software ist ein Grundpfeiler für den Erfolg eines Software-Projekts. Flexibilität beschränkt sich aber nicht alleine nur auf den Installationsort der Software selbst. Will man die Bedürfnisse eines Kunden zielgerichtet abholen, gibt es bei Business Software noch weitere Dimensionen an Flexibilität, die man als Hersteller in Betracht ziehen muss.
Das Implementierungsmodell von MD-Premium ist ein 3-dimensionaler Ansatz, der sich aus den Themen Deployment, Involvement und Individualisation zusammensetzt.
Das Implementierungsmodell von MD-Premium ist ein 3-dimensionaler Ansatz, der sich aus den Themen Deployment, Involvement und Individualisation zusammensetzt.
1D – Deployment
In der Cloud oder auf meinen eigenen Systemen… das ist eine der wichtigsten Fragen, die es im Zuge eines
Software-Projekts zu beantworten gilt. Auch wenn SaaS-Lösungen wegen Ihrer Kosteneffizienz und „hassle-free“-Philosophie
große Popularität genießen, sind on-premise Lösungen nach wie vor gefragt, weil Sie die unangefochtene Oberhoheit über
Ihre Daten und Ihre Prozessabläufe haben. Mit MD-Premium stellt sich die Frage erst gar nicht, denn das System wird so ausgerollt, wie es Ihren Bedürfnissen am besten entspricht:
- Multidata Hosting: Ihre MD-Premium Instanz läuft als SaaS-Produkt innerhalb des Multidata Hosting. Sie haben dabei vollen Zugriff auf alle Funktionen des Systems, inkl. der Möglichkeit, Ihre Instanz individuell zu erweitern. Die Daten werden in einem ISO-zertifizierten Datencenter unter voller Einhaltung Europäischer Datenschutznormen in Deutschland gehostet.
- On-Premise: Sie kaufen und betreiben die Software innerhalb Ihrer eigenen IT. Sie haben die Hoheit über die Daten und wo diese abgespeichert werden.
- Eigenhosting: Wenn Sie die Software nicht selbst nutzen möchten, sondern mit entsprechenden Anpassungen Ihren eigenen Kunden weiterverkaufen möchten, haben Sie die Möglichkeit, die Software in Eigenregie zu betrieben und zu hosten.
- Hybrid-Modelle: Sie betreiben die Applikation selbst innerhalb Ihrer IT, die Datenbank wird jedoch ausgelagert, z.B. ein Data Warehouse.
2D – Involvement
Business Software-Projekte sind so gut wie immer mit begleitenden Arbeiten verbunden, wie Anpassungen, Integrationen,
Erweiterungen, sowie Training und Schulung. Je nach Art des Projekts und die verfügbaren Ressourcen des Kunden,
kann die Verantwortung für diese Arbeiten flexibel aufgeteilt werden.
- Multidata im Lead: Projekt- und Umsetzungsverantwortung liegt hauptsächlich bei Multidata. Sollte der Kunde selbst ein Partner/Wiederverkäufer sein, liegt die Endkundenbetreuung bei Multidata.
- Geteilte Verantwortung: Die Projektverantwortungen werden zwischen Multidata und Kunde geteilt. So kann der Kunde z.B. gewisse Anpassungen in Eigenregie vornehmen. Bei einem Partner-Projekt könnte Multidata die Anpassungen durchführen, der Kunde über nimmt aber die Endkundenbetreuung.
- Kunde im Lead: Projekt- und Umsetzungsverantwortung liegt hauptsächlich beim Kunden. Multidata wirkt unterstützend, wenn gefordert, tritt ansonsten aber nur als Lizenzgeber auf. Partner sind selbstverantwortlich für Hosting, Rollout und Kundenbetreuung, sowie die Erweiterung der Lösung mit eigenen Features.
3D – Individualisation
Bei Business Software sind Anpassungen an Kundenwünsche kein nice-to-have, sie sind absolut unerlässlich für den
reibungslosen Ablauf des Projekts und eine breitflächige Akzeptanz des Systems bei den Endnutzern.
MD-Premium erlaubt umfassende Modifikationen und Erweiterungen der Basis-Software, bis zu dem Punkt, wo ein Kunde sich seine eigene Business-Logik bauen kann und ein gänzlich neues Produkt erstellt. Unterschiedlichste Szenarien bezüglich Individualisierung sind daher möglich:
- Retaining: Die Software wird im großen und ganzen verwendet, wie Sie von Multidata ausgeliefert wird. Es werden lediglich Detailanpassungen z.B. an der GUI vorgenommen.
- Adjusting: Die Software wird in ihrem Funktionsumfang nicht angepasst, das Verhalten einzelner Funktionen wird aber erweitert bzw. auf spezielle Anforderungen hin abgeändert.
- Extending: Der Funktionsumfang der Software wird um eigene Features erweitert. Diese können sowohl in die bestehende Funktionslandschaft eingebettet werden, als auch in völlig neuen Funktionsmodulen zusammengefasst werden.
- Inventing: Der Kunde verwirft große Teile der bestehenden Business Logik, um ein eigenständiges System zu erschaffen. Das kann soweit gehen, dass lediglich die Frameworks AFW und WSA, sowie die Clients benutzt werden, während die Business Logik einen komplett anderen Pfad folgt.
Die Produktmatrix zeigt sämtliche Funktionen von MD-Premium und welches Modul lizenziert werden muss, um die betreffende Funktionalität verwenden zu können.
